Der europäische Anbieter Polarise baut sein Netzwerk für souveräne KI-Infrastruktur aus. In Zusammenarbeit mit Ceske Radiokomunikace hat sich das Unternehmen 15 Megawatt Kapazität im geplanten Rechenzentrum Prague Gateway gesichert.
Rechenzentrum für GPU-Infrastruktur
Das Rechenzentrum bei Prag wird für leistungsfähige KI-Hardware ausgelegt. Dazu gehört eine Infrastruktur für Flüssigkeitskühlung, die bei dicht gepackten GPU-Systemen zunehmend wichtig wird.
Polarise erhält nach eigenen Angaben außerdem Rechte für einen weiteren Ausbau. Die Vereinbarung ist der erste konkrete Standortschritt des Unternehmens in Mitteleuropa.
Europäische KI-Rechenleistung
Mit dem Wachstum generativer KI steigt die Nachfrage nach Rechenleistung stark. Gleichzeitig wächst in Europa das Interesse an Infrastruktur, bei der Daten und Betrieb unter europäischen Rahmenbedingungen bleiben.
Neue Rechenzentren benötigen allerdings erhebliche Mengen Energie und Kapital. Neben technischer Leistungsfähigkeit werden deshalb Stromversorgung, Kühlung und Auslastung darüber entscheiden, wie wirtschaftlich neue KI-Standorte betrieben werden können.
