Das europäische Halbleiter-Startup Axelera AI erweitert sein Produktportfolio. Mit der zweiten Chipgeneration mit dem Namen Europa will das Unternehmen stärker in Rechenzentren und sogenannte KI-Fabriken vordringen. Gleichzeitig wurden neue Liefervereinbarungen bekannt.
Vom Edge-System zum Rechenzentrum
Axelera hatte sich zunächst auf KI-Anwendungen am Rand des Netzwerks konzentriert, bei denen Daten direkt in Geräten oder lokalen Systemen verarbeitet werden. Die neue Generation richtet sich stärker an größere Unternehmensanwendungen.
Nach Unternehmensangaben sollen die Chips unter anderem in Systemen von Dell und Supermicro eingesetzt werden. Damit erhält das junge Unternehmen Zugang zu etablierten Hardwareplattformen.
Europäische Alternative im KI-Chipmarkt
Der Markt für KI-Hardware wird von großen internationalen Anbietern dominiert. Gleichzeitig entstehen in Europa mehrere Unternehmen, die spezialisierte Prozessoren entwickeln.
Ob sich daraus langfristig ein größerer europäischer Halbleitersektor für KI entwickelt, hängt von Finanzierung, Softwareunterstützung, Fertigungskapazitäten und Kundenakzeptanz ab. Axelera versucht nun, den Schritt von ersten Produkten zu größeren kommerziellen Installationen zu schaffen.
