Die DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG setzt ihre für 2026 geplanten Immobilienverkäufe fort. Ende August wurde die Frankfurter Hotelimmobilie Roomers an die französische Fondsgesellschaft IROKO übertragen. Der Kaufpreis entsprach nach Unternehmensangaben der jüngsten Bewertung des Objekts.
Weitere Verkäufe in Kempten und Chemnitz
Bereits im Juli hatte DEMIRE eine Büroimmobilie in Kempten an einen lokalen Investor verkauft. Auch dort lag der Kaufpreis nach Angaben des Unternehmens nahe der letzten Bewertung. Zusätzlich veräußerte eine Tochtergesellschaft der Fair Value REIT-AG ein Büroobjekt in Chemnitz zum Buchwert.
Die Transaktionen zeigen, dass trotz eines anspruchsvollen Immobilienmarktumfelds Verkäufe möglich bleiben, wenn Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern zusammenpassen. Für Bestandshalter können Verkäufe dazu dienen, Portfolios zu fokussieren, Liquidität zu schaffen oder Verschuldung zu reduzieren.
Bewertungen bleiben wichtige Orientierung
Dass DEMIRE bei den genannten Transaktionen Preise nahe Bewertung beziehungsweise Buchwert nennt, ist für Investoren relevant. In Phasen veränderter Zinsen und Finanzierungskosten stehen Immobilienbewertungen besonders im Fokus.
Die weitere Entwicklung des Portfolios hängt davon ab, welche zusätzlichen Objekte veräußert werden und wie sich Transaktionsmarkt und Finanzierungskonditionen entwickeln. DEMIRE hatte die Verkäufe als Bestandteil seiner Planung für 2026 angekündigt.
