Der deutsche Einzelhandel hat im Juli 2026 einen deutlichen Rückgang der realen Umsätze verzeichnet. Saisonbereinigt und ohne Kraftfahrzeughandel lagen die preisbereinigten Erlöse 3,4 Prozent unter dem Vormonat.
Nicht-Lebensmittel besonders schwach
Der Handel mit Nicht-Lebensmitteln entwickelte sich ungünstiger als der Lebensmittelhandel. Auch der Internet- und Versandhandel verzeichnete Rückgänge.
Als mögliche Belastungen werden unter anderem höhere Verbraucherpreise, gestiegene Energiekosten und saisonale Effekte genannt.
Konsumklima bleibt entscheidend
Für Handelsunternehmen ist nicht nur der nominale Umsatz relevant. Steigende Preise können dazu führen, dass Einnahmen auf dem Papier stabil erscheinen, obwohl tatsächlich weniger Waren verkauft werden.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Nachfrage wieder stabilisiert. Kaufkraft, Arbeitsmarkt und Preisentwicklung bleiben dafür wichtige Faktoren.
