Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 wieder mehr Aktivität verzeichnet. Nach Zahlen von CBRE erreichte das Transaktionsvolumen 16,2 Milliarden Euro und lag damit 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Gewerbeimmobilien legen deutlich zu
Knapp 13 Milliarden Euro entfielen auf gewerbliche Immobilien. Besonders Büroinvestments legten zu, während Logistik- und Industrieimmobilien ebenfalls zur Marktbelebung beitrugen.
Die sieben größten deutschen Immobilienstandorte gewannen dabei weiter an Bedeutung. Gleichzeitig blieb das Geschäft selektiv und konzentrierte sich auf hochwertige Objekte und liquide Märkte.
Preisfindung kommt voran
Nach der starken Zinswende mussten Käufer und Verkäufer ihre Preisvorstellungen neu justieren. Dieser Prozess ist inzwischen weiter fortgeschritten, wodurch wieder mehr Transaktionen möglich werden.
Von einer vollständigen Rückkehr zum früheren Marktvolumen kann dennoch nicht gesprochen werden. Finanzierungskosten und wirtschaftliche Unsicherheit bleiben wichtige Einflussfaktoren.
