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Hohe Bauzinsen bremsen den deutschen Wohnimmobilienmarkt

Hohe Finanzierungskosten dämpfen 2026 die Nachfrage nach Wohneigentum. Marktbeobachter rechnen mit weniger Transaktionen als im Vorjahr.

Veröffentlicht am September 18, 2026 · Redaktion FirmenPresse24
Hohe Bauzinsen bremsen den deutschen Wohnimmobilienmarkt

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt bekommt die gestiegenen Finanzierungskosten zunehmend zu spüren. Nach einer Marktprognose des Gewos-Instituts dürfte die Zahl der Wohnimmobilienkäufe 2026 gegenüber dem Vorjahr zurückgehen.

Finanzierung wird zum entscheidenden Faktor

Bauzinsen von mehr als vier Prozent verändern die Kalkulation vieler Haushalte deutlich. Bei hohen Kaufpreisen führen bereits kleinere Zinsbewegungen zu spürbaren Veränderungen der monatlichen Kreditrate.

Zusätzlich wirken gestiegene Baukosten und wirtschaftliche Unsicherheit auf Kaufentscheidungen. Banken prüfen Finanzierungen zugleich sorgfältiger als in der langjährigen Niedrigzinsphase.

Mehrfamilienhäuser entwickeln sich teilweise anders

Während Eigenheimkäufe unter Druck stehen, können Mehrfamilienhäuser für professionelle Investoren weiterhin interessant sein. Hohe Mieten und knapper Wohnraum beeinflussen die Bewertung solcher Objekte.

Für die weitere Marktentwicklung werden Finanzierungskosten, Einkommen, Neubauaktivität und das verfügbare Angebot entscheidend bleiben.

Quelle / Grundlage der Berichterstattung: Marktdaten Gewos, berichtet am 17. September 2026 · Originalquelle ansehen