Der auf Daten zu digitalen Vermögenswerten spezialisierte Anbieter Kaiko hat eine Finanzierungsrunde über 110 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von S&P Global; weitere etablierte Finanzunternehmen beteiligen sich ebenfalls.
Institutionelle Nachfrage nach Kryptodaten
Kaiko sammelt und verarbeitet Marktdaten von mehr als 150 Kryptobörsen und Protokollen. Solche Daten werden für Handel, Risikomanagement, Bewertungen und Finanzprodukte benötigt.
Mit zunehmender institutioneller Nutzung digitaler Vermögenswerte wächst der Bedarf an Dateninfrastruktur, die ähnlichen Anforderungen wie traditionelle Finanzmarktdaten genügt.
Tokenisierung rückt stärker in den Fokus
Ein weiterer Wachstumstreiber ist die Tokenisierung klassischer Vermögenswerte. Dabei werden beispielsweise Anleihen oder andere Finanzinstrumente technisch auf Blockchain-Infrastrukturen abgebildet.
Die Beteiligung großer Finanzunternehmen zeigt, dass digitale Vermögenswerte zunehmend mit traditionellen Kapitalmärkten verbunden werden. Gleichzeitig bleiben Regulierung und Anlegerschutz zentrale Themen.
