Revolut treibt seine internationale Expansion weiter voran. Die Digitalbank hat bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht eine Banklizenz beantragt und will in den kommenden Jahren mehr als 150 Millionen Schweizer Franken in den Ausbau ihres Geschäfts investieren.
Eigene Schweizer Bank geplant
Mit einer lokalen Lizenz könnte Revolut zusätzliche Bankdienstleistungen anbieten. Dazu zählen unter anderem Schweizer Kontoverbindungen, Gehaltskonten und weitere Anlageprodukte. Gleichzeitig würde eine eigenständige Bank stärker in das lokale regulatorische System eingebunden.
Nach Angaben des Unternehmens nutzen bereits rund 1,3 Millionen Menschen in der Schweiz Revolut. Das Unternehmen will diesen Anteil weiter erhöhen und auch seine lokale Belegschaft ausbauen.
Fintech wird zunehmend klassische Bank
Die Entwicklung zeigt, wie sich große Fintech-Unternehmen verändern. Aus Zahlungs-Apps entstehen zunehmend vollwertige Banken mit Kredit-, Anlage- und Geschäftskundenangeboten.
Damit steigen allerdings auch regulatorische Anforderungen und Kapitalbedarf. Revolut muss deshalb Wachstum, technische Skalierbarkeit und klassische Bankanforderungen miteinander verbinden.
