Das Münchner Startup FRYTE Mobility hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Insgesamt hat das Unternehmen damit nach eigenen Angaben fünf Millionen Euro Kapital aufgenommen.
Software verbindet Lkw und Ladepunkte
Elektrische Nutzfahrzeuge stellen Logistikunternehmen vor andere Herausforderungen als Pkw. Ladezeiten müssen mit Fahrplänen, Ruhezeiten, verfügbarer Infrastruktur und Energiepreisen abgestimmt werden.
FRYTE entwickelt dafür eine zentrale Softwareplattform, die Flotten mit geeigneter Ladeinfrastruktur verbinden soll. Ziel ist ein effizienterer Betrieb elektrischer Lkw über Länder- und Netzgrenzen hinweg.
Expansion in Europa geplant
Die Runde wurde von 4impact capital und Rethink Ventures angeführt. Bestehende Investoren und Angel-Investoren beteiligten sich ebenfalls.
Das neue Kapital soll vor allem für die europäische Skalierung eingesetzt werden. Der wirtschaftliche Erfolg solcher Plattformen hängt eng damit zusammen, wie schnell elektrische Lkw-Flotten und öffentliche beziehungsweise halböffentliche Ladeinfrastruktur wachsen.
