Der Technologiekonzern SCHOTT hat in Landshut ein neues Kompetenzzentrum eröffnet und damit die Zusammenführung zweier bisheriger Standorte abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens floss ein zweistelliger Millionenbetrag in das Projekt. Rund 550 Beschäftigte arbeiten am Standort.
Produktion und Verwaltung an einem Standort
Die neue ONE SCHOTT Factory verbindet Produktions- und Verwaltungsbereiche und soll flexiblere Abläufe ermöglichen. Für den Geschäftsbereich Electronic Packaging ist Landshut ein wichtiger Standort. Moderne Produktionsstrukturen sollen nach Unternehmensangaben sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch künftiges Wachstum unterstützen.
Standortkonsolidierungen können für Industrieunternehmen mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen: kürzere Wege, besser abgestimmte Produktionsprozesse und eine effizientere Nutzung von Gebäuden und Energie. Gleichzeitig sind sie mit erheblichen Investitionen verbunden und müssen deshalb langfristig geplant werden.
Auch Energiebedarf spielt eine Rolle
SCHOTT rechnet auf Basis eigener Berechnungen damit, dass die mit dem Energiebedarf des Neubaus verbundenen jährlichen CO₂-Emissionen rund 460 Tonnen niedriger liegen als beim vorherigen Gebäude. Solche Einsparungen gewinnen für energieintensive und international tätige Industrieunternehmen zunehmend an Bedeutung.
Mit der Eröffnung ist das Bauprojekt abgeschlossen. Entscheidend wird nun sein, wie die gebündelten Strukturen im laufenden Betrieb wirken und welche zusätzlichen Produktions- oder Entwicklungsprojekte am Standort entstehen.
