GlobalFoundries und Marvell Technology bauen ihre Zusammenarbeit bei Halbleitern für Rechenzentren aus. Im Mittelpunkt stehen Chips für schnelle optische Verbindungen, die bei großen KI-Systemen zunehmend benötigt werden.
Daten müssen schneller zwischen Systemen fließen
Moderne KI-Rechenzentren bestehen aus großen Verbünden von Beschleunigern, Servern und Speichersystemen. Ihre Leistungsfähigkeit hängt deshalb nicht allein von einzelnen Prozessoren ab. Ebenso entscheidend ist, wie schnell Daten zwischen den Komponenten übertragen werden können.
Optische Verbindungen gewinnen dabei an Bedeutung, weil sie hohe Datenraten über größere Distanzen innerhalb und zwischen Rechenzentrumssystemen ermöglichen.
Kapazitätsausbau folgt der KI-Nachfrage
Die erweiterte Kooperation soll zusätzliche Produktionskapazität für entsprechende Halbleiter schaffen. Damit reagieren beide Unternehmen auf den Ausbau der globalen KI-Infrastruktur.
Für die Chipindustrie zeigt die Vereinbarung, wie breit der KI-Boom wirkt. Nicht nur Grafikprozessoren profitieren von der Nachfrage, sondern auch Netzwerk-, Speicher-, Energie- und Verbindungstechnologien rund um die eigentlichen Rechensysteme.
